Sir David Attenborough hat die Königin unzählige Male getroffen. In den späten 1980er Jahren produzierte er eine Reihe ihrer Weihnachtssendungen – einmal aus einem Stall in den Royal Mews; und (vielleicht bemerkenswerter) bei einer anderen Gelegenheit, als er einen Kostümwechsel vorschlug, weil ihr Kleid ihrer Wahl mit dem Farbschema des Raums kollidierte, in dem die Sendung gedreht werden sollte.

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Es gibt keine Freude, Leute von den Medien, sagte die Königin angeblich zu ihm. Mir wird von einer Menge gesagt, dass ich etwas Buntes tragen muss, damit ich in der Menge gesehen werden kann; und dann kommst du und sagst mir, dass ich etwas blasses und unscheinbares anziehen muss.





Dem wunderschön auffälligen Blumenkleid nach zu urteilen, das sie bei ihrem Treffen im Garten des Buckingham Palace im letzten Sommer trug, nimmt sie solche Ratschläge nicht mehr an!

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Sir David gibt zu, dass er sich trotz ihrer vielen früheren Treffen – darunter auch, als er 1985 zum Ritter geschlagen und 2005 mit dem Verdienstorden ausgezeichnet wurde – mit einer gewissen Nervosität auf den Gartenspaziergang zuging und sprach.

Ja, es gab eine gewisse Besorgnis, denn alles Mögliche hätte schief gehen können. Es gab Probleme damit, dass dort, wo der Palast geografisch ist, immer Polizeisirenen und Krankenwagensirenen sind, die das Filmen erschweren. Aber sie hat das alles gelassen hingenommen. Es war natürlich ein Privileg, ein sehr schöner Anlass – und sie war sehr liebenswürdig.

Aus dem Film geht hervor, dass sie ein selbstbewusstes, manchmal fast spielerisches Verhältnis haben. Sir David ist, wie zu erwarten, diplomatisch. Sie ist sehr unfeierlich, sehr gut darin, die Leute zu beruhigen, sagt er.



Es gibt einen köstlichen Moment, in dem sie ihn neckt, da er Schwierigkeiten hat, die Namensschilder auf zwei Eichen zu identifizieren, die zur Feier der Geburt von Prinz Andrew und Prinz Edward gepflanzt wurden. Die Wahrheit war, dass ich meine Brille nicht finden konnte, lacht er.

Sir David sagt, dass das Commonwealth Canopy-Projekt der Königin eine Manifestation ihrer eigenen engen Interessen ist. Sie kümmert sich sicherlich um das Commonwealth, und sie kümmert sich ganz klar um die Natur. Mit diesem Projekt soll die Zukunft gesichert werden. Die geweihten Wälder existieren bereits und werden dadurch geschützt. Der Nutzen wird sich also in den kommenden Jahren bemerkbar machen, wenn andere nicht geschützte Gebiete aus dem einen oder anderen Grund zerstört wurden.

Hier ist also ein 91-Jähriger, der die Bemühungen eines anderen zum Schutz des Planeten begrüßt. Wie machen die beiden das? Wir müssen in unseren Verfassungen sehr viel Glück haben, sagt er. Es gibt sehr viele tugendhafte Menschen, die in meinem Alter nicht laufen können, also ist es Glückssache, nicht wahr?

Auch für uns ist es ein Glück.

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The Queen’s Green Planet läuft am Montag, den 16. April um 21 Uhr auf ITV

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