Hat Natasha von War and Peace die Dinge endgültig ruiniert?



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**SPOILER! Lesen Sie nicht, wenn Sie die vierte Episode von War and Peace noch nicht gesehen haben**



Die Leidenschaften wurden in dieser Woche im gefrorenen Russland sicherlich heiß und der Lauf der wahren Liebe verlief so reibungslos wie eine verstopfte Wolga: Entgegen allen Erwartungen sieht Natasha Rostova von Lily James aus, als hätte sie ihre Romanze mit James Nortons Andrei Bolkonsky ruiniert.



Eine Minute lang liebte sie ihn, drehte sich fröhlich durch vergoldete Ballsäle, sah ihm schmelzend in die Augen und stimmte zu, ihn zu heiraten. Aber dann tauchte der hinterhältige Anatole Kuragin (Callum Turner, unten) auf, um alles zu ruinieren.



Natascha hatte Andreis Vorschlag zugestimmt, das einzige Problem bestand darin, dass sein streitsüchtiger Vater (Jim Broadbents Prinz Bolkonsky) festgelegt hatte, dass er ein Jahr warten musste, um seine Gefühle zu testen. Sie hat zugestimmt. Aber was war das für ein Jahr.



Zuerst war da der Ausflug mit ihrer Familie aufs Land, mit viel Trinken und russischem Tanz (wofür Natasha ihr natürliches Talent bewies).



Aber für dieses privilegierte Grundstück hat das ländliche Russland nur eine begrenzte Anziehungskraft und erst als la famille Rostova in die städtische Gesellschaft zurückkehrte, begannen die Dinge wirklich birnenförmig zu laufen.



Ja, die fiese Helene (Tuppence Middleton) würde hinter allem stecken, oder nicht, die ihren Bruder (und ihren Liebhaber) anspornt, Natashas Herz zu stehlen. Und es ging so einfach. Alles, was Kuragin tun musste, war zu versuchen, mit Natasha ein paar Küsse in einem Kleiderschrank zu ergattern und ihr einen ziemlich normalen Liebesbrief zu schreiben, und sie gehörte ihm. Sie war bereit, mit dem Kater durchzubrennen, und der arme Andrei würde es in einen Topf werfen müssen.



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Es war eine köstliche Wendung, unerwartet für diejenigen, die mit dem Roman nicht vertraut waren, aber stilvoll vorgetragen, die Naivität und Dummheit enthüllten, die Adleraugen die ganze Zeit in Natasha ergründet haben mögen, aber nicht ganz sicher waren. Aber so schwer das Ganze auch zu sehen war, es packte dennoch einen emotionalen Schlag, unterstützt von einigen fantastischen Darbietungen und einem mitreißenden, unheimlichen, fantastisch atmosphärischen Soundtrack.

Andrew Davies hat uns mit dieser Adaption wirklich stolz gemacht. Er hat die Intensität des Gefühls eingefangen, ist mühelos über die komplexe Handlung geglitten und gelangt zum dramatischen Kern der Geschichte. Und wie wir heute Abend wieder gesehen haben, hat er bisher jede Folge mit pochenden Cliffhangern versehen.



Es gibt zwei Folgen zu gehen. Von nun an wird es eine holprige Schlittenfahrt. Wird Andrei verzeihend sein?

Tipp Der Redaktion